Leptospiren-Mondblindheit / Periodische Augenentzündung / Equine rezidivierende Uveitis ERU

Lichtempfindlichkeit, Bindehautreizung, tränende oder juckende Augen und Linsentrübung sind Symptome der periodischen Augenentzündung, die im Volksmund auch als Leptospiren-Mondblindheit beim Pferd bekannt ist. Der veterinärmedizinische Fachausdruck Equine rezidivierende Uveitis ERU für diese Augenkrankheit beim Pferd verknüpft die lateinischen Wörter „equus“ für Pferd, „recidere“ für zurückfallen und Uveitis miteinander. Eine Uveitits ist eine Augenentzündung, welche die mittlere Augenhaut, die Aderhaut, den Strahlenkörper, die Regenbogenhaut und den Glaskörper betreffen kann.Im Deutschen wird die Erkrankung unter dem Begriff Regenbogenhautentzündung zusammengefasst.

Fotoaufnahme zu Beginn der Anwendung

weiteres Foto zu Beginn der Behandlung der Leptospiren-Mondblindheit

Leptospiren-Mondblindheit in vergangenen Zeiten

Die Krankheit ist schon sehr lange bekannt. Es existieren antike Aufzeichnungen, die genau diese gesundheitliche Einschränkung beschreiben. Genauer gesagt, war es ein Römer, der in einem Lehrbuch über Pferdeheilkunde die Krankheit „oculus lunaticus“ (übersetzt: Auge und mondsüchtig bzw. Augenanfälle) näher definierte. Damals wurde gemutmaßt, dass der Mond die Beschwerden beeinflusst. Die Menschen zu jener Zeit dachten, immer während der abnehmenden Phase des Mondes kehrt das Symptom des Augenleidens zurück, was sich tatsächlich in gewisser Weise mit dem periodischen Auftreten der Entzündung deckt. Weil erkrankte Pferde meist auch ihr Augenlicht verlieren, kam es zu der Bezeichnung Mondblindheit. Zu den einst üblichen medizinischen Behandlungsmethoden gehörten Aderlässe und Umschläge. Später im Mittelalter erfolgte der Griff zum Messer, um im Augenbereich befindliche Muskelstränge zu durchtrennen. Der daraus resultierende Blutentzug sollte krankmachende Flüssigkeiten aus dem Auge leiten.

Symptome bei Mondblindheit

Die ersten Anzeichen der Leptospiren-Mondblindheit gehen mit geschwollenen und tränenden Augen einher. Das Pferd reagiert auf Licht empfindlich und kneift häufig das Auge zu. Von der Pupille ist nur noch ein Schlitz zu sehen und eventuell tritt Fieber auf. Betroffene Tiere müssen starke Schmerzen aushalten, deshalb heben sie häufig den Kopf, strecken ihn nach vorne und klappen die Oberlippe hoch. Dieses Verhalten ist typisch bei körperlichem Unbehagen und Schmerzen. Nach der ersten Entzündung kommt es zu weiteren Schüben. Zwischen den 1-2 Wochen andauernden Anfällen treten anfangs keine Krankheitszeichen auf. Doch mit der Zeit bilden sich bleibende Schlieren und die Augen tränen noch stärker. Außerdem werden die Intervalle der beschwerdefreien Phasen immer kürzer. Die ständig wiederkehrenden Entzündungen zerstören nach und nach das Auge. Der weitere Verlauf: Trübung von Hornhaut, Linse und vorderer Augenkammer, Verklebung der Iris mit der Linse, der Glaskörper verfärbt sich gelblich-grünlich, es tritt Glaukom auf und die Linse schrumpft. Sowohl ein Auge als auch beide können von Mondblindheit behaftet sein. Männliche Tiere leiden öfter an der periodischen Augenentzündung als weibliche. Was das Alter betrifft, sind junge Pferde generell anfälliger. Bei etwa einem Drittel aller diagnostizierten Augenerkrankungen bei Pferden handelt es sich um die Mondblindheit. Zur Diagnosestellung sollte bei Verletzungen im Augenbereich oder beim Auftreten der oben beschriebenen Symptome ein Tierarzt hinzugezogen werden.

Auslöser der Mondblindheit

Die zu den Bakterien gehörende Gattung Leptospira, oftmals auch Leptospiren-Mondblindheit genannt, gilt primär als Ursache der Mondblindheit. Mäuse- und Rattenurin ist mit diesen Bakterien angereichert. Gelangt kontaminiertes Stroh und mit diesen Bakterien verseuchtes Heu in den Körper eines Pferdes, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Infizierung sehr hoch. Eine andere Hypothese besagt, dass das Eiweiß der Leptospiren Entzündungs- und Immunreaktionen im Körper hervorruft. Bei einigen Rassen liegt eine genetische Disposition für diese Erkrankung vor. Die Disposition ist in einigen Zuchtlinien anzutreffen und dort erkranken meistens die männlichen Nachkommen eines infizierten Hengstes. Erwiesenermaßen können sich Pferde nicht untereinander anstecken.

Die Pferdekrankheit Mondblindheit behandeln

Bleiben nach dem Auftreten der Symptome geeignete Schritte aus, führt das Leiden, je nach Schweregrad, in vielen Fällen zu einer kompletten Erblindung des Auges. Dieser Prozess schreitet in aller Regel sehr rasch voran. Eine Heilung ist bisher nicht möglich. Die schulmedizinische Behandlung setzt sich zusammen aus der Verabreichung von Schmerzmitteln, Entzündungshemmern und antibiotischer Augensalbe. Gegen die immer schneller auftretenden Schübe und die Heftigkeit der Entzündung gibt es schulmedizinisch keinen Therapieansatz.

Mit AnoKath® haben sie die Möglichkeit, ihrem erkrankten Pferd umfassend zu helfen. Die Produkte sind auf der Basis von Wasser und Mineralsalzen hergestellt und zeigen eine starke Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilzsporen. Die Verbesserung des Wohlbefindens wird durch den dreigleisigen Einsatz der AnoKath® Produkte sehr schnell erreicht.

1. AnoKath® Stall- und Umgebungsdesinfektion

Zur desinfizierenden Kaltvernebelung von Stall und Transporter. Mit der AnoKath® Stall- und Umgebungsdesinfektion wird auch das Heu und die Einstreu der erkrankten Pferde vernebelt. Die Pferde müssen während der Anwendung den Stall nicht verlassen. Somit kann einer Neuinfektion durch Leptospiren effektiv vorgebeugt werden.

2. AnoKath® Seuchen EX

Die Augen zur Keimreduzierung zweimal täglich mit AnoKath® Seuchen EX in Kontakt bringen. Mit der praktischen Sprühflasche lässt sich das AnoKath® Seuchen EX sehr genau und gut dosiert im Augenbereich aufbringen. Zusätzlich sollte das Pferd einmal täglich mit AnoKath® Seuchen EX vernebelt werden. Dazu empfiehlt sich der Einsatz des Horse Air Cleaner, der auch für die Behandlung von Umgebung und Futter verwendet werden kann. Die Vernebelung sollte in einem abgeschlossenen Raum (Pferdeanhänger, Inhalationsbox oder Inhalationszelt) stattfinden, damit auch die Haut und Schleimhäute ausreichend vom AnoKath® Seuchen EX erreicht werden.

3. AnoKath® Liquid

AnoKath® Liquid zur Einnahme über das Futter oder Trinkwasser, um das Immunsystem vom Darm aus effektiv zu unterstützen. Das stark basisch wirkende AnoKath® Liquid sorgt vom Darm ausgehend für eine kontinuierliche und sehr wirksame Entsäuerung des Körpers. Dadurch werden Entzündungen schneller abgebaut und die Nährstoffaufnahme im Darm wird deutlich verbessert. Der Stoffwechsel wird entlastet, denn überschüssige Säuren aus Gewebe, Organen und Muskeln können wieder vom Blut aufgenommen und aus dem Körper ausgeschieden werden. AnoKath® Liquid kann zweimal pro Jahr als dreimonatige Kur zur Entsäuerung gegeben werden.

Helfen Sie Ihrem kranken Pferd, indem sie sich für eine Behandlung mit AnoKath® entscheiden.

Durch die Anwendung der AnoKath® Produkten lässt sich der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Die Entzündung wird effektiv bekämpft, das Wohlbefinden des Pferdes verbessert sich sehr schnell und langfristig profitieren alle Strukturen im Pferdekörper von der Behandlung. Das Fell wird glänzend und dicht, die Schleimhäute sind gut gepflegt, das Hufhorn wächst deutlich besser und stabiler und der Stoffwechsel und das Immunsystem werden optimal unterstützt.

Weitere Maßnahmen zur Linderung der Mondkrankheit

Die Augen keinem grellen Sonnenlicht aussetzen und vor Zugluft, Wind und Staub schützen. Bei belasteten Pferden empfiehlt sich der Einsatz einer Fliegenschutzmaske mit Lichtschutzfilter. Im akuten Schub sollte das Pferd in einem licht geschützten Stall untergebracht werden. Im Offenstall kann das Auge mit einer Pferdebrille oder einer abgedunkelten Fliegenschutzmaske geschützt werden. Gute Erfahrungen zur Linderung der Mondkrankheit gibt es mit Akupunkturbehandlung und Homöopathie, wobei diese Therapien unbedingt von einem erfahrenen Tierheilpraktiker durchzuführen sind. Das Rauhfutter des Pferdes dauerhaft behandeln, um einer Neuinfektion vorzubeugen. Konsequente Bekämpfung von Ratten und Mäusen im Pferdestall, da sie die Überträger der Leptospiren darstellen.

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in unserem Online-Shop. Mit diesem System haben sie die besten Vorraussetzungen dafür geschaffen,dass der Augenverfallsprozess Ihres Pferdes verlangsamt wird oder sogar zum Stillstand kommt. Bei rechtzeitiger Behandlung stehen die Chancen außerordentlich gut, dass die Sehkraft bestehen bleibt und das Auge erhalten werden kann. Zur Unterstützung der Therapie und für eine umfassende Behandlung empfehlen wir die Unterstützung durch einen ortsansässigen Tierheilpraktiker oder Tierarzt.

Die Ausarbeitung des Textes, alle Fotos und Videos wurden bereitgestellt von Frau Karen Krause, Tierheilpraktikerin, Frankenfelder Weg 18, 64579 Gernsheim. Für die Durchführung des erfolgreichen Pilotprojektes möchten wir uns bei Frau Krause ausdrücklich bedanken.