Staupe

Die Ausbreitung des Canine Staupevirus (CDV) erstreckt sich über den gesamten Erdball. Schon in früheren Zeiten war die gefürchtete Hundeseuche bekannt. Einst galt jedoch die Vermutung, dass Staupe (Canine distemper) nicht auf katzenartige Tiere übergreift. Dieser Irrtum ist längst revidiert, denn die Erreger konzentrieren sich nicht nur auf Hunde. Sowohl Katzen als auch Füchse, Luchse, Dachse, Marder, Waschbären, Frettchen und Robben können sich mit Staupe infizieren. Und genau das macht das Virus so gefährlich. Jeder Spaziergang mit dem Hund im Wald oder auf freiem Feld birgt das Risiko einer Ansteckung. Unter den Füchsen wurde in den vergangenen Jahren ein Anstieg der Infektionen verzeichnet. Sobald sich Wildtiere auffällig zutraulich verhalten, besteht der Verdacht, dass sie an Staupe erkrankt sind.

Übertragung von Staupe

Zwischen Masern-, Staupe – und Rinderpestviren existiert eine enge Verwandtschaft. Alle drei Virenarten sind hochinfektiös. Die Kontagion erfolgt per Tröpfcheninfektion, oftmals in Verbindung mit Schnuppern oder Ablecken, ausgehend von Speichel, Auswurf, Nasenausfluss, Erbrochenem, Blut, Urin oder Kot erkrankter Tiere. Eine indirekte Infektion durch mit Viren belastete Gegenstände ist möglich, vollzieht sich aber seltener. Die Inkubationszeit der Staupe beträgt 3 bis 7 Tage.

Krankheitsbild bei Staupe

Indem die Viren über die Maul- und Nasenschleimhäute eindringen, breiten sie sich zunächst im Rachenraum (speziell Mandeln) und in den Bronchien aus. Als Nächstes befallen sie Knochenmark, Lymphgewebe und die inneren Organe, wie Milz, Leber, Niere und Harnblase. Je nachdem, wo sich die Staupe manifestiert, variiert der Verlauf. Die Symptome treten einzeln, gemeinsam oder hintereinander auf. Alle Formen werden von hohem Fieber (bis 41°C) begleitet. Das Tier hinterlässt generell einen müden und abgeschlagenen Eindruck.

Staupe-Viren können folgende Organbereiche besiedeln:

– Magen-Darm-Trakt (gastrointestinale Form)

Symptome: Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit, Erbrechen und wässriger Durchfall.

– Haut (Hartballenform)

Etwa zwei Wochen, nachdem der Magen-Darm-Trakt in Mitleidenschaft gezogen wurde, bilden sich am unbehaarten Bereich der Nase und an den Zehenballen dicke Hornschichten, die aufbrechen und einreißen.

– Atemwege (respiratorische Form)

Erkennbar an Husten, Niesen, Atemnot, Atemgeräuschen, Bindehautentzündung sowie eitrigem Nasen- und Augenausfluss. Eventuell später blutiger Auswurf und Lungenentzündung, die tödlich endet.

– Gehirn und Nerven (nervöse Form)

Erreichen die Staupeviren das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark), kann es zu Verhaltensänderungen, Muskelzucken, epileptischen Anfällen, Kopfschiefhalten, Lähmungen und Blindheit kommen. Dieser schwere Verlauf der Staupe führt häufig zum Tod des Tieres. Anderenfalls bleiben Spätfolgen zurück.

Intaktes Immunsystem mit AnoKath® Liquid

Hunde, die mit leistungsfähigen Abwehrkräften ausgerüstet sind, werden seltener Opfer von Viren und Bakterien. Zu den Ursachen, die das Immunsystem schwächen, zählt ein übersäuerter Körper. Der Säureüberschuss bildet sich im Darm aufgrund von Stress, Umweltgiften, Medikamenten und ungeeignetem Futter. Kann der Organismus keine Säurebildner mehr neutralisieren, werden die Schlacken im Gewebe eingelagert. Die beeinträchtigten Stoffwechselabläufe verhindern nun eine optimale Versorgung mit Mineralstoffen. Zu viele Säuren greifen die Schleimhäute und die Darmwände an. Gelangen sie ins Blut, verteilen sie sich im ganzen Körper.

Typisches Verhalten des Hundes bei Übersäuerung:

  • Gras fressen
  • Erbrechen (Magensaft bzw. gelber Schaum)
  • starkes Speicheln
  • oftmaliges Schlecken über die Nase

Die Verabreichung von AnoKath® Liquid bringt den Säure-Basen-Haushalt des Hundes wieder in ein gesundes Gleichgewicht, als Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem.

Anwendung: Je nach Gewicht des Tieres 10-20 ml pro Tag mit der Nahrung zuführen.

AnoKath® Liquid eignet sich sowohl als Vorbeugung als auch zur Stärkung bei bereits ausgebrochener Staupe-Erkrankung.

AnoKath® Seuchen Ex bekämpft Viren und Bakterien

Anlässlich einer Staupe-Therapie erweist sich AnoKath® Seuchen Ex als förderliche Unterstützung. Das Desinfektionsmittel auf mineralischer Basis gelangt mit Hilfe eines Inhalators in die Atemwege des Hundes und beginnt dort mit der Reduzierung von Keimen. Wir empfehlen zweimalige Aerosol-Anwendungen pro Tag mit jeweils einer Dauer von 15 Minuten. Die viruzide, bakterizide und fungizide Wirkung von AnoKath® Seuchen Ex tritt unmittelbar in Aktion.

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